Wir waren für Euch direkt vor Ort und bei der Microsoft-Veranstaltung die neuesten Informationen zu erfahren. In Twitter konntet Ihr uns bereits live verfolgen, hier nun noch die Zusammenfassung des gestrigen Tages.

Nach einer schwierigen Anreise haben wir zunächst einen Vortrag von Daniel Melanchton (siehe Bild) von Microsoft gehört. Das Thema:
Office 2010.
Die erste wichtige Nachricht: Der offizielle Verkaufsstart wird voraussichtlich im Juni 2010 sein. Dieses Datum ist sehr eng gewählt, da die endgültige Office-Suite erst sechs bis acht Wochen vorher fertig gestellt wird.
Zu den wichtigsten Neuerungen zählen u. a. die standardmäßig integrierte Funktion zum Speichern von
PDF- und XPS-Dateien sowie der Bereich „Berechtigungen“. Dort kann zwischen verschiedenen Modi gewählt werden: Bei der Wahl von
Als abgeschlossen kennzeichnen kann die Datei zwar verändert werden, aber bevor dies möglich ist, erscheint ein Hinweis, dass die Datei bereits fertig gestellt worden sei. Bei
Mit Kennwort verschlüsseln kann zwischen zwei Methoden gewählt werden: Entweder kann die Datei nicht geöffnet oder nur gelesen, aber nicht bearbeitet werden.
Ebenfalls neu: Im Menü „Informationen“ können unter
Versionen verwalten innerhalb eines Dokumentes auf eine der vorherigen Versionen der Datei zurückgegriffen werden. Per
Im Web speichern können Dokumente, Arbeitsblätter oder Präsentationen direkt online auf das
SkyDrive von Windows Live gespeichert und bearbeitet werden. Diese können dann direkt in Windows Live bearbeitet werden und z. B. PowerPoint-Präsentationen online als Präsentation gestartet werden. Die sog.
Ribbon-Oberfläche steht dort in vereinfachter Version mit den wichtigsten Funktionen zur Verfügung.
In PowerPoint können auf Videos Effekte wie bei Bildern angewandt werden. Außerdem können die Videos beschnitten werden. Powerpoint 2010 prüft selbstständig auf
Probleme, bspw. versteckte Objekte hinter anderen Objekten auf der Folie und kann
Medien komprimieren, um Speicherplatz zu sparen. Eine wichtige Neuerung:
Videos können direkt in der PowerPoint gespeichert werden, sodass keine externen Dateien mehr notwendig sind. Diese Dateien können ganz einfach über einen kleinen Trick angesehen werden. Bennen dazu die Dateiendung in „.zip“ um. Wenn Du die Datei nun öffnest, wird die
Medienstruktur angezeigt.
Außerdem können Objekte in einem Bild nun ohne externes Bildbearbeitungsprogramm direkt in Office 2010 freigestellt bzw. eine
transparente Farbe bestimmt werden.
Auch Outlook 2010 verfügt nun über die
Ribbon-Oberfläche, welche eine Verwendung von Outlook für den heimischen PC wesentlich erleichtert. Ebenfalls wird Mailverkehr bei Bedarf als
Threadansicht dargestellt, d. h. Nachrichten eines Nachrichtenstrangs werden gruppiert und führen so zu einer übersichtlicherem Ansicht. Ein neues Schmankerl von Outlook ist die
Integration von SMS und Voicemail. Über
ActiveSync mit dem Handy können diese gesendet und empfangen werden. In Outlook wird dann im Posteingang der Text der SMS oder eine Textversion der Voicemail angezeigt.

Nach den Vorträgen ging es dann in die Messehallen, die teilweise sehr stark mit Besuchern gefüllt sind, die sich dicht gedrängt durch die Gänge schieben. In Halle 4 war der CeBIT-Stand von Microsoft zu finden. Dort wurden u. a.
das digitale Klassenzimmer, das Windows Phone, Windows 7 und Office 2010 vorgestellt (siehe Bilder).

Leider war auch dieser Stand sehr überfüllt sodass man nur den Vorträgen über Office und die anderen Microsoft-Produkten zuhören konnte. Der Großteil des Standes bestand aus den Partnern von Microsoft, bei denen man sich einzeln informieren konnte.
Aber auch andere Hersteller präsentierten sich auf der Fachmesse. So setzen die Hersteller von
Laptops und Netbooks auf längere Betriebszeiten und nehmen damit auch geringere Rechenleistungen in Kauf.
Einen förmlich stattfindenden Boom erfahren derzeit
Tablet-PCs und die sogenannten
Netvertibles. Hierbei handelt es sich Netbooks mit drehbarem Bildschirm.
Der Renner der Messe waren auch die neuen
Smartphones und insbesondere die dort installierten Betriebssysteme von Google (Android) und Microsoft (Windows Mobile Phone 7 Series).

PCShow.de teste vor Ort die neuen Modelle der
Multitouch-Geräte (siehe Bild). Die Kombination von Touchscreen und Tastatur/Maus ist sehr einfach zu bedienen und die durch Windows 7 gegebenen Funktionen sind sehr übersichtlich und intuitiv. Was die Zukunft dieser Geräte angeht, so werden die Verkaufszahlen für sich sprechen.
Wir haben natürlich das Ganze auch Live vom Event getwittert. Die Tweets findet ihr in unserem
CeBIT 2010 Special.